"In der Ruhe liegt die Kraft"

"In der Ruhe liegt die Kraft"

Darf ich überhaupt sagen, dass es mir in der momentanen Situation gut geht? Dass ich es in vollen Zügen genieße, nicht lauter Termine zu haben, sondern mir meine Zeit frei einteilen zu können? Meine Wohnung mehr und mehr zu einem Wohlfühlort zu machen, an dem ich mich sehr gerne - alleine -  aufhalte?
Nachdem die Angst vorüber war, mich anzustecken, ploppten Existenzsorgen in mir hoch, weil ich keine Anfragen mehr für meine Praxis bekam. Nun gehöre ich zu den Glücklichen, die die „Corona-Soforthilfe“ bekommen haben. Da ich mein Fixkosten ziemlich reduziert habe, komme ich eine Weile finanziell zurecht. Also vorerst auch keine Geldsorgen, wofür ich unglaublich dankbar bin. Woher kam diese innere Unruhe, ein Getrieben-Sein von allen möglichen To-Do-Listen? Wie kam es, dass ich mir mein Leben so erschuf, dass ich immer sehr beschäftigt war – obwohl ich weder Kinder noch einen Nine-to-Five-Job hatte?
Meine Erkenntnis: Wir alle tragen innere Programme, Glaubenssätze, gesellschaftliche Konditionierungen („nur wer was schafft ist etwas Wert“) in uns, die es wahrlich zu hinterfragen gilt. Ich arbeite dran ;-) Was ich auch lohnend finde: Mit dem „Inneren Antreiber“ immer wieder Kontakt aufzunehmen und ihm klarzumachen, dass Pausen genauso wichtig sind wie Produktivität. Dass vor allem wir Frauen – Männer zum Teil natürlich auch –  aus der Ruhe und Entspannung, also dem weiblichen Prinzip, Inspirationen und andere Geschenke des Lebens empfangen sowie unsere Akkus aufladen!
Vielleicht magst du ja mal über Folgendes nachdenken:
Wofür entscheidest du dich? Weiter an deinen To-Do-Listen zu arbeiten (übrigens: sie werden NIE fertig sein, meines Erachtens geht es darum, Prioritäten zu setzen und das, was wirklich dringend oder wichtig ist, zu erledigen; das Andere kann doch auch mal eine Weile warten, oder?
Oder entscheidest zu dich, die Zeit zu nutzen?!! Momentan haben wir alle die Chance, dass wir uns Zeit für uns selbst nehmen können!!
Jetzt ist meines Erachtens die  Zeit, sich wichtige Fragen zu stellen wie:

  • Was will ich noch erleben?
  • Wo setze ich meine Prioritäten?
  • Wie will ich auf dem Sterbebett auf mein Leben zurückschauen? War es wichtig, viel „erreicht“ und „geleistet“ zu haben oder waren die kostbaren Tage diejenigen, an denen ich mit besonderen Menschen zusammen war? Die Liebe gelebt habe? Freude, Begeisterung und Lebendigkeit gespürt habe?

Was ich denke ziehe ich in mein Leben – daher meine wärmste Empfehlung, dich mehr mit Dr. Joe Dispenza zu beschäftigen!!Womit „fütterst“ du deinen Geist? Mit den täglichen Schreckensmeldungen? Lenkst du dich mit noch mehr Handy- und Medienkonsum ab? Oder schaust du, dass du zwar die Sicherheitsvorkehrungen bzgl. Corona einhältst, dein Immunsystem stärkst und dich sonst mit Gutem, Positivem beschäftigst?

Ich wünsch dir, dass du (mehr und mehr) die Entschleunigung und die Zeit mit dir genießen kannst und du einfach mal das tust, was du immer schon mal machen wolltest!

Deine Karen 

 

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