Stell' dir vor, es ist Weihnachten, und keiner macht mit

Ich hinterfrage mittlerweile immer mehr die Konsumhaltung in unserer Gesellschaft. Muss es wirklich sein, dass wir andauernd neue Sachen kaufen? Muss es wirklich sein, dass man sich zu Weihnachten etwas schenkt? Kinder natürlich ausgenommen. Oder ist es nicht auch eine Möglichkeit, stattdessen das Geld, was wir sonst zum Teil in großen Mengen ausgeben - gerade beim Geschenkekauf zu Weihnachten -  für tolle Projekte zu spenden? Und zwar nicht nur vor „dem Fest“, sondern das ganze Jahr über? Die Liste der sinnvollen Möglichkeiten ist lang: „Rettet den Regenwald“, Hilfe für die Dritte Welt, Umweltschutzorganisationen, Bedingungsloses Grundeinkommen und so weiter.
Ich meine damit auch nicht, dass man sich nichts Schönes mehr kaufen oder alles in ein zwanghaftes Sparen ausarten soll! Nein, einfach mit mehr Bedacht kaufen – oder eben auch nicht, weil ich mir die Frage gestellt habe, ob ich diesen Artikel wirklich brauche, und merke, dass ich ihn zwar jetzt toll finde, aber später vielleicht nicht mehr. Frage: Wie viele Dinge gibt es in deinem Haushalt, die unbenutzt herum liegen? Also bei mir hat sich über die Jahre genug angesammelt. Das alles auszusortieren hat zwar viel Zeit gekostet, dafür habe ich jetzt aber wieder mehr Platz und fühle mich „freier“. In Zukunft überlege ich mir gut, was ich anschaffe und was nicht.

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